Alles nur zum Test

September 1, 2019 Uncategorized

Ich wollte schon seit längerem meine Online-Strategie und mein Umgang mit Bildern ein wenig verändern und nun ist es so weit. Es gibt einen kleinen Blog.

Der Fluch des guten Vorbilds

Ich mache Bilder ja seltener für kommerzielle Zwecke oder geplant. Meistens passiert es, weil ich eine Geschichte erzählen möchte oder einfach nur den Kopf frei bekommen muss. Dann geht es halt raus und ich fotografiere ein paar Bilder, die einfach schön sind. Zumindest finde ich das und das reicht mir auch fast.

Dann schreibe ich jedoch noch für diese Website www.fstoppers.com, eine ziemlich bekannte Seite mit Fotografie-Tutorials. Manchmal schreibe ich auch Dinge, die mich dann ein wenig selbst überraschen. Zum Beispiel, wie viel besser es ist, eine Geschichte zu erzählen, statt nur ein Bildchen auf Insta zu posten, auch wenn es geil ist. Ich schreibe dann so Dinge wie “Mache in deiner Freizeit Fotos, als ob es dein Job wäre” (der Originalbeitrag ist hier), was für ein Quatsch eigentlich. Aber irgendwie bringt es das doch. Denn man erzählt bessere Geschichten. Nur schade, dass ich mich dann auch selbst an meine Ratschläge halten muss. Aber dafür kommt dann vielleicht Content rum.

Zum Storytelling gehört auch der Weg zum Ziel!

Es ist ja alles nur ein Test

Ich würde hier gerne festhalten, was ich fotografisch so mache. Während ja meine anthropologische Gedankenwelt auf dem Blog www.strangerontheroad.com festgehalten wird, mache ich ja noch jede Menge Fotos zwischendurch. Viele Fotos haben eine kleine Story, die ich gerne teilen würde. Und zwar nicht immer kommerziell und für Geld als Tutorial, sondern einfach hier um meine Seite ein bisschen zu füllen. Denn auch ich will noch ein bisschen lernen. Und zwar vieles.

Heute geht es darum, wie ich mit minimalem Equipment Texte schreiben, Fotos bearbeiten und das Geschriebene damit untermalen kann. Außerdem muss ich viel mehr schreiben, um in Übung zu bleiben. Das kommt demnächst. Heute ist erst einmal der Test dran.

Wie das Schicksal es so will

Ich bin gerade aus einem “Ferien” Job nach zwei Monaten harter Arbeit wieder in mein Heimatdorf gekehrt und habe mich ein wenig erholt und Ordnung in meinem Leben geschaffen. Die letzten Monate waren zwar ertragreich, haben aber auch einiges von mir abverlangt.

Als ich am späten Nachmittag kurz bei Oma vorbei kam, sagt diese “Hömma, ist aber noch schön geworden draußen, wa?” Tatächlich? Ich habe mich in Soziophobie geübt und in meinem Souterrain-Zimmer nichts davon mit bekommen. Tatsächlich, der Himmel ist voll mit schönen Wolken. Wolken, die bei untergehender Sonne wirklich perfekt sind. Ob ich mein kurzes Einsiedlerleben im Keller doch unterbrechen und aus meinem Kokon hinaus schlüpfen sollte in die Welt der Tätigen? Vielleicht. Lohnt sich denn überhaupt die Fahrt? Schaffe ich es noch bis zum Sonnenuntergang zum Rhein? Schnell durchgegoogelt… Verdammt. Es ist möglich, das Wetter ist gut, die Kamera ist geladen, das Fahrrad aufgepumpt. Es gibt wirklich keine Ausreden.

Auf geht’s. Selbst während der Fahrt kann man mit Fotos experimentieren (Achtung nicht nachmachen!)

Der Sonnenuntergang ist immer ungewiss

Tatsächlich weiß man nie genau, was man bekommt. Viele Wolken bedeuten oft auch eine große Chance, dass die Sonne am Abend verdeckt ist und nichts passiert. Trostlose Landschaft. Manchmal allerdings kriecht sie unter den wolken hervor und bestrahlt diese, sodass der Himmel sich zu einem orange-rosa-blauem Farbenmeer verwandelt. Und manchmal kommt die Sonne nur kurz durch und gibt ein paar Minuten die Zeit, gute Bilder zu machen. So wie heute.

Dramatisches Licht, aber ich möchte hier nicht fotografieren. Also schnell aus der Hüfte geschossen und weiter geht’s!

Während der Fahrt hatte ich ein wenig bange, dass es nichts wird. Die Sonne hat kurz sehr geil durch eine riesige, dunkle Wolke gestrahlt, aber ich habe kein gutes Foto geschossen, weil ich Angst hatte, dann später etwas zu verpassen. Ich wollte schnell zu meiner Foto-Location.

Und tatsächlich hat es geklappt. Ich habe sogar mehrere Bilder geschossen, die ich gut finde und gerne zeige. Das passiert nicht immer. Da muss schon die Sonne mitspielen. Und die Schafe müssen durch Zufall genau an dem Ort stehen, den ich per Google-Maps ausgewählt habe, weil er grün genug schien.

Meine 15 Sekunden Location-Suche über Google Maps war ein blinder Treffer ins Schwarze.

Genug getestet

Die Bilder sagen alles und ich bin zufrieden. Die Arbeit mit kleinster Ausrüstung funktioniert. Vielleicht werde ich da irgendwann genauer drauf eingehen. Der Test ist hiermit erst einmal vorbei. Die Bilder klappen, das Hochladen klappt und das Schreiben… Naja, am Inhalt wird noch gefeilt. Dafür gibt es ein Schaf zur Entschädigung.

Ende gut, alles gut.

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